Rapid Prototyping - Testen Sie Ihre Idee möglichst rasch
Herausforderungen in der Softwareentwicklung
Innovative Ideen in eine effiziente und benutzerfreundliche Software Lösung umzuwandeln, ist eine grosse Herausforderung und birgt viele Stolperfallen. Diese sind nicht nur technischer Natur, sondern es braucht auch ein tiefgreifendes Verständnis für die Marktanforderungen und Nutzererwartungen. Mit dem Ansatz des Design Thinkings soll eine Lösung gefunden werden, die einerseits aus Anwender- oder Nutzersicht überzeugend, andererseits markt- und produktorientiert ist . Eine agile Entwicklungsmethodik, die kontinuierliches Feedback integriert und Rapid Prototyping für eine rasche Visualisierung und frühes Testen der Anwendung durch die zukünftigen User helfen dabei, diese Herausforderung zu meistern und das Risiko zu minimieren.

Design Thinking als Lösungsansatz
Um diesen Herausforderungen zu begegnen, ist eine iterative und nutzerzentrierte Entwicklungsmethodik, wie Design Thinking, ein möglicher Ansatz. Mit dieser Methode wird in einem Team aus diversen Disziplinen, Abteilungen und Hierarchieebenen versucht, Probleme bestmöglich zu lösen. Die verschiedenen Blickwinkeln, Erfahrungen und kontroversen Diskussionen sollen zu einem herausragenden Lösungsansatz führen. Es ist wichtig, die Kunden oder Nutzer der Software Lösung von Anfang an in den Mittelpunkt zu stellen. Mit verschiedenen Techniken (Umfragen, Interviews, ..) werden die Bedürfnisse und Anforderungen der zukünftigen User erforscht und erfasst, um die digitale Lösung möglichst benutzerfreundlich und zugänglich zu designen. Durch diese enge Zusammenarbeit mit den Endusern, kontinuierliche Rückmeldungen und eine klare Fokussierung auf das Kernproblem, können Unternehmen sicherstellen, dass ihre Software nicht nur kosteneffizient entwickelt wird, sondern auch einen echten Mehrwert für die User bietet.
«The best way to experience an experience, is to experience it.»
William Grant ‚Bill‘ Moggridge
Start small - grow big
Wir empfehlen Softwareprojekte mit einem kleinen Umfang an Kernfunktionen zu starten und schrittweise zu erweitern. Um nicht wochenlang an einer Idee rumzutüfteln, die dann so vielleicht von den Kunden gar nicht angenommen wird, ist es hilfreich, den jeweils aktuellen Ideen- oder Entwicklungsstand in Form eines Prototypen für den Kunden physisch erlebbar zu machen. Bei diesem Ansatz steht im Vordergrund, dass die Idee mit Hilfe eines Prototypen rasch visualisiert und getestet werden kann. Die Qualität und Art des Prototypen ist dabei vorerst zweitrangig. Viel wichtiger ist, dass der Inhalt klar und einfach vermittelt wird. Der Prototyp und seine Eigenschaften sollten nicht vorher erläutert, sondern direkt vom User entdeckt werden. Seine ersten Gedanken und Reaktionen zur Anwendung sind ein wertvolles Feedback und können für Anpassungen oder Weiterentwicklungen verwendet werden.

Ein schrittweiser Ansatz ermöglicht es, finanzielle und personelle Ressourcen effizient zu nutzen. Kleinere Projekte bedeuten geringere finanzielle Risiken und ermöglichen es Unternehmen, ihre Ideen zu testen und zu validieren, bevor grössere Investitionen getätigt werden.
«Prototypen in einem frühen Stadium zu verwenden und am Nutzer zu testen, schont auf lange Sicht Zeit und Geld.»
Aron Heynen CEO Sitewerk
Diese Punkte sprechen für den Einsatz eines Prototypen
Besseres Verständnis der Anforderungen
Durch die Erstellung von Prototypen können die Entwickler und Stakeholder ein besseres Verständnis für die Anforderungen der Software entwickeln.
Frühzeitiges Feedback
Prototypen ermöglichen es den Stakeholdern, die geplante Software frühzeitig zu sehen und zu verwenden. Dies erleichtert das frühzeitige Sammeln von Feedback, das in den Entwicklungsprozess einfliessen kann, bevor die endgültige Software entwickelt wird.
Reduzierung von Missverständnissen
Prototypen helfen dabei, Missverständnisse zwischen den Entwicklern und den Stakeholdern zu reduzieren, da sie eine klare visuelle Darstellung der geplanten Software bieten.
Geringere Kosten
Durch frühzeitiges Feedback und eine bessere Klärung der Anforderungen können teure Änderungen und Überarbeitungen in späteren Phasen des Projekts vermieden werden. Dies kann die Gesamtkosten des Projekts reduzieren.
Verbesserte Kommunikation
Prototypen erleichtern die Kommunikation zwischen den Mitgliedern des Entwicklungsteams sowie zwischen Entwicklern und Stakeholdern. Visuelle Darstellungen sind oft einfacher zu verstehen als technische Spezifikationen.
Schnellere Markteinführung
Durch den schnellen Entwicklungsprozess und das frühzeitige Feedback können Unternehmen ihre Produkte schneller auf den Markt bringen, was besonders in schnelllebigen Branchen von Vorteil ist.
Fehlererkennung
Prototypen helfen dabei, potenzielle Fehler und Probleme frühzeitig zu erkennen. Dies ermöglicht es den Entwicklern, diese Probleme zu beheben, bevor die endgültige Software entwickelt wird.